Tag der Vespa – Vespa Bande Alkoven
Als ich die Einladung erhalten habe, war klar, dass ich mich auf die Reise nach Oberösterreich mache.
Gefahren bin ich mit der GT, mit dem Anhänger, der gehört auch öfter mal bewegt.
Anreise verlief komplett ohne Probleme bis nach Bad Schallerbach. Meine Nichte war mein Quartier für diese Nacht, sie hat eine neue Wohnung bekommen.
Bei der Einfahrt vorbei gefahren, und als ich umdrehen wollte, sprang meine Vespa nicht mehr an.
Erste Emotion war komplett angefressen, und ich wollte eigentlich nur heim. Dann hat mich aber Kathi geholt mit dem Bus vom Gigi, und ich bin doch zum Treffen.
War absolut genial, tolle Veranstaltung, viele alte und neue Bekannte getroffen, bzw. kennen gelernt. Flüssiger Nachmittag! Leistungsprüfstand war permanent in Betrieb.
Gigi hat sich dann meiner Vespa angenommen, und tauschte das Zündkabel, später sollte sich heraus stellen, dass es das aber nicht war.
Gut, wir haben gefeiert, getrunken, geredet, und so verging die Zeit. Meine Nichte hat mich gegen Mitternacht abgeholt, zumindest ist sie mal gekommen, im Bett war ich um halb zwei. Geschlafen habe ich nicht so gut, vermutlich wegen dem Defekt meiner Vespa.
Um ca. 8 Uhr trat ich die Heimreise an, nach 100 Metern aus, Zündkerzenstecker gebrochen. Gigi hat mir einen gummierten, kürzeren gegeben und so konnte ich endlich los.
Irgendwie war das Standgas schon immer erhöht, und im mittleren Drehzahlbereich überhaupt keine Leistung mehr.
Kirchdorf, erster Tankstop, die Kiste springt nicht mehr an. Kurz überlegt, und den Schwani angerufen, ob er einen Hänger hat….
5 Minuten gewartet, und siehe da sie läuft wieder, Schwani verständigt und gesagt ich mach mich auf die Reise zu ihm. Was auch gelang.
Bei ihm haben wir dann CDI, Zündung, Schwung, Kerze, Kerzenkabel getauscht und sogar den Vergaser gereinigt.
Immer wieder das gleiche, sofort angesprungen und wenn man sie abstellte wollte sie nicht mehr, also irgendwas thermisches.
Gut nach 2 Stunden ca. wollte ich den Schwani auch nicht mehr länger quälen, und ich sagte mir, fahr soweit wie du kommst, 1,5Liter Sprit hatte ich noch im Anhänger.
Über den Triebener habe ich es noch geschafft, beim Runterfahren, musste ich auf Reserve schalten.
Ich dachte mir ok, ich lasse sie einfach laufen beim Tanken, was ich auch tat, Kanister wieder verstaut und Helm aufgesetzt, stirbt sie ab, und springt nicht mehr an.
Kompression gleich null.
Bessere Hälfte angerufen und er machte sich mit dem Hänger auf den Weg, knapp 2 Stunden später stand die Vespa am Anhänger, der Anhänger im Kofferraum, und um kurz vor 19 Uhr war ich dann endlich Zuhause. So stellt man sich den Abschluss seines Sommerurlaubs zwar nicht vor, war aber dennoch ein lässiges Wochenende.
Gereist bin ich alleine.
Möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Bedanken!
Kommentar abschicken